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5. ILE-Netzwerktreffen zu Gast in der Allianz Regnitz-Aisch

Am Mittwoch, den 8. Mai 2019 fanden sich die Umsetzungsmanager von acht Integrierten Ländlichen Entwicklungen in Oberfranken bereits zum 5. Mal zusammen, um sich über die Arbeit auszutauschen und aktuelle Informationen vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken zu erhalten. Gastgeber war in diesem Jahr die Allianz Regnitz-Aisch mit Sitz in der Gemeinde Altendorf. Das ALE Oberfranken wurde durch Frau Knipping und Frau Saal vertreten.

Neben einer kurzen Vorstellung der Allianz Regnitz-Aisch durch ihren Manager Niklas Rhein standen am Vormittag aktuelle Hinweise des Amtes zu neuen Förderrichtlinien und die Weiterentwicklung des Instruments der Integrierten Ländlichen Entwicklung auf der Agenda.
Thema waren hierbei unter anderem auch die drei neuen Ökomodellregionen, die es seit Mai 2019 in Oberfranken gibt.

Nach einem herzhaften Mittagessen in fränkisch-uriger Atmosphäre im Egloffsteiner Hof in Altendorf folgte am Nachmittag ein Informationsblock zur Umsetzung, der in vielen Allianzen bereits fertiggestellten, Kernwegenetzkonzepte.

Zum Abschluss der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer über die Herausforderungen, die mit der Kommunalwahl 2020 verbunden sind, und wie eine interkommunale Allianz am besten ihre Arbeit in solch einem unruhigen Umfeld vorsetzen kann.

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Mit Hecken Vielfalt schaffen!

Die Jahre 2019 und 2020 sind vom Bayerischen Staatsministerium Für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Jahre der Biodiversität ausgelobt worden. Dabei unterstützen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) vor Ort mit verschiedensten Aktionen zu diesem Thema.
Ein wichtiger Teilbereich für eine funktionierende Artenvielfalt sind Hecken in der Landschaft. Wie wichtig Hecken, und vor allem deren sachgerechte Pflege, dabei sind, soll mit Schautafeln jedem Bürger gezeigt werden. Der Startschuss dieser Aktion fand in der Allianz Regnitz-Aisch mit der offiziellen Übergabe am 17.04.2019 der ersten Schautafeln durch das AELF Bamberg an die Gemeinde Hallerndorf statt. Als Gäste durften wir den Landtagsabgeordneten Michael Hofmann, die vier Bürgermeister der Allianzgemeinden, Vertreter der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg und Coburg, des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberfranken, der Landschaftspflegeverbände, des Bauernverbands sowie der Imker- und Obst- und Gartenbauvereine begrüßen. Die Schautafeln geben Auskunft über Funktionen, Strukturen, Lebensräume und die korrekte Pflege von Hecken.

Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Bürgermeister Torsten Gunselmann aus Hallerndorf die Gäste im Namen der Gemeinde und der Allianz Regnitz-Aisch und hob die grundsätzlich gute Zusammenarbeit der vier Gemeinden hervor, die nun auch buchstäblich aufblüht. Es folgte eine Vorstellung des Projekts durch Konrad Schrottenloher vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg. Laut Schrottenloher sind die Jahre der Biodiversität 2019/2020 schon von langer Hand geplant und nicht erst seit dem Volksbegehren für mehr Artenvielfalt auf der Agenda des Landwirtschaftsministeriums. Unter anderem zeigt dies auch das umfangreiche Informationsangebot, das erarbeitet wurde und nun vom AELF jedem Interessierten zur Verfügung gestellt wird. Themen sind u.a. Streuobstwiesen, Bienen oder eben die artenreichen Hecken. Dass der Artenreichtum einer Hecke maßgeblich von deren Pflege abhängt, erläuterten der Wildlebensraumberater Matej Mezovsky und der Forstamtsrat Matthias Jessen.
Einblicke in die Thematik von Pflegekonzepten und deren praktische Umsetzung vor Ort lieferten Claus Schwarzmann vom Landschaftspflegeverband Forchheim und der ansässige Landwirt Bernhard Otzelberger. In diesem Zusammenhang machte der Landtagsabgeordnete Michael Hofmann auf den hohen Stellenwert der Landwirte für den Naturschutz aufmerksam und betonte, dass Artenschutz nur gemeinsam gelingen kann. Dass das vielerorts bereits hohe Engagement der Landwirte nicht nur gesellschaftlich, sondern auch finanziell gewürdigt werden muss, liegt dabei auf der Hand. Abschließend erklärte Anton Hepple vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken, dass viele der heute bestehenden Hecken nicht „vom Himmel gefallen”, sondern im Zuge von Flurneuordnungsverfahren entstanden sind und der Naturschutz in der Ländlichen Entwicklung schon seit geraumer Zeit einen hohen Stellenwert besitzt.
Ihren Ausklang fand die Veranstaltung schließlich bei Kaffee und Kuchen im Landgasthof Rittmayer in Willersdorf. 

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Ostermarkt in Eggolsheim

Am Wochenende des 6. und 7. April findet jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr am Gemeindezentrum Eggolsheim der 2. Eggolsheimer Ostermarkt statt.

In diesem Jahr werden neben den bewährten Ständen mit ihrem vielfältigen handwerklichen und kulinarischen Angebot auch einige neue Attraktionen, ein buntes Rahmenprogramm und optische Anreize durch österlichen Blumenschmuck und Floristik geboten.

 

Große Osterverlosung (Hauptpreis: E-Trekkingbike)

Ein absolutes Highlight stellt die diesjährige Osterverlosung dar. Ab Montag, den 18. März können zu den allgemeinen Öffnungszeiten in der Kasse des Rathauses in Eggolsheim (Hauptstr. 27, Kasse, Zimmer 010) Lose zum Preis von je 2,00 € erworben werden. Ein Sonderverkauf der Lose findet am Samstag, den 6. April am Ostermarkt selbst ab 14.00 Uhr statt.

Hauptpreis ist ein E-Trekkingbike der Marke „Giant Explore E+1“ im Wert von 2.800 €, powered by Radsport Art aus Weilersbach. Je nach Wunsch der Gewinnerin / des Gewinners, wird das Bike als Herren oder Damenvariante in passender Rahmengröße übergeben. Des Weiteren gibt es Gutscheine für E-Auto-Fahrten und Stromgutscheine powered by Naturstrom sowie Gutscheinblöcke der Allianz-Regnitz-Aisch zu gewinnen.  

Die Ziehung der Gewinner findet am Sonntag, den 7. April um 16.00 Uhr auf der Bühne des Ostermarktes durch den Bürgermeister unter Mithilfe des Eggolsheimer Osterhasen statt. Informationen zu den Teilnahmebedingungen erhalten Sie bei der Verkaufsstelle im Rathaus oder im Internet unter www.eggolsheim.de.

 

 

Rahmenprogramm

Der Ostermarkt 2019 steht im Zeichen der E-Mobilität. Radsport Art aus Weilersbach stellt E-Bikes aus, die die Besucher auch selbst testen können. Am Aktionsstand der Firma Naturstrom wird eine kleine Ostertombola geboten, E-PKWs können besichtigt werden und es besteht die Möglichkeit zur Information über nachhaltige Stromgewinnung. Auch die E-Autos der Marktgemeinde werden auf dem Markt ausgestellt. Alle E-Auto-Fahrer sind mit ihrem Fahrzeug herzlich willkommen und dürfen bevorzugt am Gemeindezentrum parken!

Für die Kinder stehen ein Kinderkarussell und ein Hasenzoo bereit. Die Marktbücherei organisiert am Sonntag einen Tag der offenen Tür mit Medienflohmarkt und verschiedenen Kinderaktionen am Nachmittag. Zudem verteilt der Eggolsheimer Osterhase an beiden Tagen um je 15.00 Uhr Ostereier und Schokohasen an die Kinder.

Auch musikalische Leckerbissen gibt es zu genießen, am Samstag um 14.00 Uhr gibt der Chor „Schabeso“ einen beschwingten Mix aus seinem Programm zum Besten und am Sonntag spielt der Musikverein Eggolsheim um 14.30 Uhr auf und präsentiert frühlingshafte Klänge.

Kulinarisch beteiligt sich auch der neue Dorftreff Faulenzer am Ostermarkt. Für alle Freunde des klassischen Frühschoppens öffnet der Dorftreff am Sonntag ab 10.00 Uhr seine Pforten. Bei Weißwurst und Bierspezialitäten besteht Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und zur Besichtigung.

Wie Sie lesen können – ein Besuch lohnt sich in jedem Falle! Der Markt Eggolsheim und alle Mitwirkenden freuen sich auf Sie!

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Flurneuordnung in der Allianz Regnitz-Aisch

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
Die Allianz Regnitz-Aisch hat in den Jahren 2017 und 2018 unter der Mitwirkung landwirtschaftlicher Betriebe aus der Region ein Kernwegenetzkonzept für das Allianzgebiet erstellen lassen. Das Konzept wurde im Dezember 2018 fertiggestellt. Im dem Konzept sind die wichtigen landwirtschaftlichen Verbindungswege, die in den nächsten Jahren mit Zuschüssen des Freistaats Bayern ausgebaut werden können,  dargestellt. 
 
Das Konzept soll nun umgesetzt werden. Insgesamt sollen kurzfristig ca. 13 km landwirtschaftliche Wegeflächen ertüchtigt werden, mittelfristig sind weitere 13 km zum Ausbau vorgesehen. Um die Wege mit öffentlichen Zuschüssen ausbauen zu können, hat die Allianz beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken die Durchführung eines vereinfachten Verfahrens der ländlichen Entwicklung beantragt. Im Rahmen dieses Verfahrens können die Maßnahmen mit 85 % der Kosten vom Amt bezuschusst werden. Die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten werden von den jeweiligen Mitgliedsgemeinden übernommen. Auf die anliegenden Eigentümer kommen somit keinerlei Kosten zu. 
 
Die auszubauenden Wege liegen auf alten Wegtrassen; diese müssen allerdings im Einzelfall verbreitert werden. Die zur Verbreiterung benötigten Flächen sind von den angrenzenden Eigentümern zu erwerben. Hierzu werden die Bürgermeister auf die jeweiligen Eigentümer zugehen und sogenannte Abtretungsvereinbarungen abschließen. Können die Flächen nicht erworben werden, so kann auch der jeweilige Weg nicht ausgebaut werden. 
 
„boden:ständig“ ist eine freiwillige Initiative der Landwirte. Hierzu ist es erforderlich, dass die interessierten Landwirte einen Antrag beim Amt für Ländliche Entwicklung stellen. Bei Bedarf wird eine weitere Informationsveranstaltung zum Thema „boden:ständig“ angeboten.
 
Zusätzlich können im Verfahren auch Landtäusche auf freiwilliger Basis durchgeführt werden, die Landtäusche sind direkt bei der künftigen Teilnehmergemeinschaft zu beantragen. 
 
Der künftige Projektleiter und Vorsitzender des Verfahrens Baudirektor Rainer Albart erläuterte bei der letzten Sitzung der Lenkungsgruppe der Allianz Regnitz-Aisch den Bürgermeistern folgendes:
 
Derzeit werden lediglich die Wegflächen der Gemeinden Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf in das Verfahren einbezogen. Private Grundstückseigentümer können nur auf Antrag in das Verfahren aufgenommen werden. 
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Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung

Ab sofort bietet das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken sogenannten Kleinstunternehmen der Grundversorgung finanzielle Unterstützung bei der Betriebserweiterung an. 

Als Kleinstunternehmen werden dabei Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter zwei Mio. Euro definiert. Einen Beitrag zur Grundversorgung leisten Unternehmen, die Dienstleistungen und Güter des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs anbieten. 


Gefördert werden ausschließlich Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter einschließlich baulicher Investitionen. Inbegriffen sind hierbei für das Vorhaben notwendige Aufwendungen für Beratungsdienstleistungen und Architekten- und Ingenieurleistungen. 


Die Vorhaben können mit bis zu 35% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 10.000 €. Die Förderobergrenze liegt bei 200.000 € (De-minimis-Beihilfe).


Wenn Sie Interesse an dem Angebot haben, melden Sie sich bitte bei unserem Allianzmanager Niklas Rhein telefonisch unter 09545/ 44 33-14 oder per Mail an info@regnitz-aisch.de 

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter: www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser > Ländliche Entwicklung/LEADER > Dorferneuerung

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Fotowettbewerb

Hobbyfotografen aufgepasst!

Die Allianz Regnitz-Aisch veranstaltet einen Fotowettbewerb! Gesucht werden die 12 schönsten Motive für unseren neuen Regnitz-Aisch Kalender. Abgebildet werden sollen markante Motive mit Wiedererkennungswert aus Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf. Für jedes Foto, das in unserem Kalender verwendet wird, erhält der Fotograf drei Allianz Gutscheine im Wert von 30 Euro, die in vielen Betrieben (Supermärkte, Gasthäuser, Bierkeller, usw.) innerhalb der Allianz eingelöst werden können. Pro Teilnehmer können max. 10 Fotos eingereicht werden.

Eure Fotos schickt ihr bitte an info@regnitz-aisch.de Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2018.

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Gemeinsame Gemeinderatssitzung 2018

Am Mittwoch, den 16. Mai 2018 fand die jährliche gemeinsame Gemeinderatssitzung der Gemeinden der Allianz Regnitz-Aisch statt. Gastgeber war in diesem Jahr die Gemeinde Hallerndorf, in deren Sitzungssaal im Rathaus in Hallerndorf geladen wurde.

Die Begrüßung der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie weiterer Gäste übernahm der 1. Vorsitzende der Allianz Regnitz-Aisch Bürgermeister Claus Schwarzmann aus Eggolsheim. In seinem Grußwort betonte er die langjährige, gute Zusammenarbeit der Gemeinden und die bereits erzielten Erfolge. Eine besondere Freude war es Bürgermeister Schwarzmann, Hans-Rainer Albart vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken begrüßen zu dürfen, der die Allianz Regnitz-Aisch von Beginn an begleitet und großzügige finanzielle Unterstützung gewährt.

Es folgte ein Jahresrückblick des Allianzmanagers Niklas Rhein, in dem die aktuellen Projekte der Allianz vorgestellt und den Gemeinderäten die Möglichkeit gegeben wurde, Fragen zu stellen und Wünsche und Anregungen vorzubringen. So kam z.B. aus dem Gremium der Vorschlag, die Jugend- bzw. Seniorenarbeit der Gemeinden besser abzustimmen, einen gemeinsamen Kulturkalender zu erstellen oder eine Informationsveranstaltung zum Thema „Datenschutz“ für unsere Vereine zu organisieren. Außerdem dürfe bei allen Projekten die alltägliche Abstimmung der Verwaltungen nicht vergessen werden.

Im Anschluss stellte Herr Wehner vom Planungsbüro TEAM4 das finalisierte Kernwegenetzkonzept vor und erläuterte das Auswahlverfahren der enthaltenen Wege und die damit verbundenen Schwierigkeiten. In diesem Zusammenhang betonte Herr Albart, dass das ALE Oberfranken einen raschen Einstieg in die Umsetzung des Konzepts begrüße und aktuell im Zuge eines Verfahrens der Ländlichen Entwicklung ein Zuschuss von 85% in Aussicht gestellt werden kann. Ein Problem bei der Umsetzung wird erfahrungsgemäß der nötige Grunderwerb sein.

Als letzten offiziellen Tagesordnungspunkt stellte Herr Spaderna vom ALE das boden:ständig Programm vor. Ziel des Programms ist es, durch punktuelle Rückhaltemaßnahmen die Erosion fruchtbaren Mutterbodens zu limitieren und damit die Landwirtschaft zu stärken. Dass damit auch ein Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet wird, liegt auf der Hand. Voraussetzung für die Anwendung des Programms ist, dass die betroffenen Landwirte bzw. Kommunen teilnehmen möchten und auch bereit sind, dafür Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Erstellung eines Maßnahmenplans wird momentan durch das ALE Oberfranken zu 100% bezuschusst.

Zum Ausklang des Abends lud der Hallerndorfer Bürgermeister Torsten Gunselmann die Gäste zu einer fränkischen Brotzeit im urigen Ratskeller der Gemeinde ein.

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ILE-Manager aus ganz Oberfranken zu Gast in der Initiative Rodachtal

Teilnehmer des Netzwerktreffens vor der Alten Schäferei in Ahorn

© Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken

Die Manager der oberfränkischen Förderregionen für die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Bayerns trafen sich am Donnerstag dem 22. März zu ihrem regelmäßigen Erfahrungsaustausch in Ahorn. Ahorn ist Mitgliedsgemeinde der kommunalen Vereinigung Initiative Rodachtal e.V. die neben Kommunen aus dem Landkreis Coburg auch Kommunen aus Thüringen bzw. Unterfranken umfasst.

Bürgermeister Martin Finzel, der auch Vorsitzender der Initiative Rodachtal ist, begrüßte die Gäste und berichtete von den Erfahrungen, die der seit 2001 existierende grenzüberschreitende Gemeindezusammenschluss mit der interkommunalen Zusammenarbeit sammeln konnte. Die Manager der Förderregionen hatten ihrerseits Projektbeispiele mitgebracht, über die dann rege diskutiert wurde. Frau Dr. Christiane Schilling und Jennifer Knipping vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken aus Bamberg hatten die Veranstaltung inhaltlich gut vorbereitet, so dass jeder Teilnehmer spannende Ideen und Anregungen mit nach Hause nehmen konnte.

Nach einem fränkischen Mittagessen in der Alten Schäferei in Ahorn konnten sich die Teilnehmer mit Tanja Rieger vom Demografie-Kompetenzzentrum Oberfranken über die Unterstützungsmöglichkeiten für ländliche Regionen zur Bewältigung der demografischen Veränderungen austauschen. Eine Diskussion über die Ergebnisse einer Untersuchung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Weiterentwicklung der Integrierten Ländlichen Entwicklung schloss den für alle sehr aufschlussreichen Tag ab. Die Teilnehmer fuhren mit der Erkenntnis nach Hause, dass ein derartiger Austausch immer wieder dazu beiträgt, die eigene Arbeit zu verbessern und die betreuten Regionen mit neuen Ideen voranzubringen.

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Ausstellung „Kunstgenuss am RegnitzRadweg“

10 Skulpturenentwürfe für den Main-Donau-Kanal

Am RegnitzRadweg entlang des Main-Donau-Kanals soll in den nächsten Jahren ein Skulpturenweg entstehen. Die Entwürfe dazu werden vom 10. April bis 30. Mai 2018 im Landratsamt Bamberg in einer Ausstellung präsentiert. Sie entstanden im vergangenen Herbst bei einem internationalen Künstlersymposium im Schloss Sassanfahrt.

Acht Bildhauerinnen und Bildhauer haben unter dem Titel „verbinden // trennen“ für einen ganz bestimmen Ort entlang des RegnitzRadwegs einen Entwurf erarbeitet. Gezeigt werden Fotografien der Modelle sowie Fotomontagen an den geplanten Standorten in Bamberg, Strullendorf, Pettstadt, Hirschaid, Altendorf und Eggolsheim. Einige der Entwürfe sind auch im Original zu sehen.

Die Ausstellung des Flussparadieses Franken kann vom 10. April bis 30. Mai 2018 im Sitzungsgebäude des Landratsamtes Bamberg Montag bis Freitag zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes Bamberg (Ludwigstr. 23, 96052) besucht werden. Der Eintritt ist frei!

Informationen: www.flussparadies-franken.de

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Startschuss für unseren Allianz Gutschein

Am 19. Februar 2018 um 15:00 Uhr fanden sich Vertreter der Allianz Regnitz-Aisch, der Gemeinden und
Landratsämter, der Presse sowie der teilnehmenden Betriebe im Rathaus in Altendorf ein, um den offiziellen
Startschuss des Allianz Gutscheins zu feiern.

Der Hausherr Bürgermeister Karl-Heinz Wagner begrüßte alle Anwesenden im Sitzungssaal im Rathaus in Altendorf und skizzierte die Anfänge der Allianz Regnitz-Aisch, die aus der guten, über 50-jährigen Zusammenarbeit der Gemeinden in einem Wasserzweckverband hervorging.

Vorstandsvorsitzender der Allianz Regnitz-Aisch Claus Schwarzmann erläuterte kurz den gemeinsamen Weg, den die Gemeinden bereits gegangen sind: Seit Sommer 2015 nahmen Vertreter der Gemeinden regelmäßig an Seminaren zur Erstellung des sogenannten Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) teil und stellten die Weichen für eine gemeinsame Entwicklungsstrategie der Region. Das ILEK wurde Ende 2016 fertiggestellt und im Frühjahr 2017 die Allianz Regnitz-Aisch e. V. gegründet.
Für die Umsetzung der Projekte beschäftigt die Allianz Regnitz-Aisch seit Juni 2017 Niklas Rhein, der die Geschäfte des Vereins führt. Bereits umgesetzt oder in der Umsetzung befindlich sind ein gemeinsames Immobilienportal für die Region, kostenlose Architektenerstberatungen, Lückenschlüsse im Radwegenetz oder die Erstellung eines sogenannten Kernwegenetzkonzeptes. Der heute vorgestellte Allianz Gutschein ist ein Versuch die lokale Wirtschaft zu fördern und das Bewusstsein der Bevölkerung für ihre Region zu stärken. Bürgermeister Schwarzmann freut sich, dass bereits die stolze Zahl von 54 Betrieben als Annahmestelle für den Allianz Gutschein gewonnen werden konnte und dass auch eine Vielzahl dieser Betriebe an der Auftaktveranstaltung teilnimmt.

Der Geschäftsführer der Allianz Regnitz-Aisch Niklas Rhein schließt sich den Worten seines Vorredners an und bedankt sich für die Bereitschaft der Betriebe sich an dem Allianz Gutschein zu beteiligen. Das Feedback auf den Allianz Gutschein war bisher durchweg positiv, was den Initiatoren einer solchen Aktion natürlich Freude bereitet. Auf Nachfrage erklärt Herr Rhein, dass die Aktion auf das Gebiet der vier Allianzgemeinden beschränkt und für die Betriebe weiterhin kostenlos bleibt. Gleichzeitig bietet der Allianz Gutschein eine gute Plattform für die Betriebe der Region ihre Zusammenarbeit auch in anderen Bereichen, wie z.B. gemeinsamen Werbeaktionen, auszuweiten.

Tina Höller, die als Vertreterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bamberg sowie der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim (WiR) an der Veranstaltung teilnahm, betonte in ihrem Grußwort den hohen wirtschaftlichen Stellenwert, den der Einzelhandel im Landkreis Bamberg einnimmt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, bietet die WiR Unternehmen Workshops und Beratungen an, die u.a. dabei helfen sollen, sich auch online zu präsentieren und den Abfluss an Kaufkraft an die großen Onlinehändler zu beschränken.

Im Anschluss an die Grußworte erfolgte ein Gruppenfoto aller Teilnehmer sowie ein lockerer Austausch
bei Kaffee und Kuchen.

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